Evangelium vom 4. Sonntag in der Fastenzeit

Evangelium vom 4. Sonntag in der Fastenzeit – 22. März 2020

 

Im Vorübergehen sieht Jesus einen Mann, der von Geburt an blind ist.

Jesus spuckt auf die Erde und macht einen Brei mit dem Speichel. Und er streicht den Brei auf die Augen des Blinden.

Zu ihm sagt er: „Geh, wasche dich im Teich Schiloach.“ Schiloach heißt übersetzt „Gesandter“. Er geht also weg und wäscht sich und kommt und kann aufblicken.

Die Nachbarn und die ihn vordem als Bettler sahen, sagen: „Ist das nicht jener, der dasaß und bettelte?“

Die einen sagen: „Der ist’s!“

Die anderen sagen: „Nein, aber er ist seinesgleichen!“

Jener aber sagt: „Ich bin’s.“

Sie führen ihn – den vordem Blinden – zu den Pharisäern.

Es ist aber Sabbat an diesem Tag, da Jesus den Brei machte und seine Augen öffnete.

Nun fragen ihn abermals auch die Pharisäer, wie er zum Umherblicken gekommen sei.

Da sagt er zu ihnen: „Einen Brei tat er mir auf die Augen, und ich wusch mich und kann aufblicken.“

Einige von den Pharisäern sagen: „Von Gott ist er nicht, dieser Mensch, weil er den Sabbat nicht wahrt.“

Andere aber sagen: „Wie kann ein sündiger Mensch solche Zeichen tun?“

Eine Spaltung ist also unter ihnen.

„Nun sagen sie abermals zu dem Blinden: „Was sagst denn du von ihm, da er doch deine Augen geöffnet hat?“

Der aber spricht: „Er ist ein Prophet.“

Sie entgegnen ihm: „Du bist ganz und gar in Sünden geboren und du willst uns belehren?“

Und sie stoßen ihn aus.

Jesus hört, dass sie ihn ausgestoßen haben. Und wie er ihn findet, spricht er: „Du, glaubst du an den Menschensohn?“

Jener antwortet: „Wer ist es denn, Herr, dass ich an ihn glauben soll?“

Jesus spricht zu ihm: „Du hast ihn gesehen, und der mit dir redet: der ist es.“

Da sagt er: „Ich glaube, Herr!“

Und tief neigt er sich vor ihm.

 

Johannes 9,1.6-9.13-17.34-38

Eine gute Predigt dazu finden Sie unter

www.kath-frauenpredigten.de/?page_id=106.